Aktuelles bei hamromaya Nepal e.V.

Immer auf dem neuesten Stand sein zu können, ist nicht nur wichtig, sondern absolut notwendig, um eine Vertrauensbasis zu schaffen. Davon lebt unser Verein. Wir schreiben Transparenz groß und möchten unsere Arbeit für jeden zugänglich machen. Für diejenigen, die uns noch nicht auf Facebook folgen, haben wir nun hier auf unserer Webseite aktuelles über unsere Vereins- und Projektarbeit bereitgestellt.

Es handelt sich hierbei um eine Replikation unserer Neuigkeiten bei Facebook. Solltet ihr den unteren Feed nicht sehen können, so verwendet ihr in eurem Browser womöglich einen Werbe-Blocker. In diesem Fall leiten wir euch gerne direkt auf unsere Facebook-Seite weiter, die ihr natürlich auch ohne Facebook-Account ansehen könnt.

Aktuelles auf unserer Facebook-Seite

Leider gibt es für uns weiterhin nichts positives über die allgemeine Lage in Nepal zu berichten. Die seit März andauernde Ausgangssperre wurde gestern abermals verlängert und gilt nun bis zum 14.06.2020 😔

Mittlerweile sind immer mehr Menschen in den Straßen, um den eigenen vier Wänden zu entkommen. Allerdings ist ein "Spaziergang" fast das einizige, was aktuell möglich ist.
Schulen, Restaurants, Geschäfte haben größtenteils noch immer geschlossen. Durch die dermaßen lang anhaltende Ausgangssperre sind es jetzt nicht mehr nur die Tagelöhner, die von der Situation hart getroffen werden, sondern auch die "einfache" Bevölkerung. Finanzielle Hilfen für Familien, deren Einnahmequellen seit Ende März komplett weggebrochen sind, gibt es nicht.

Es ist für uns erschreckend, hilflos mit ansehen zu müssen, wie unsere Freunde in Nepal leiden müssen. Die mentale Belastung ist für uns kaum vorstellbar. Aktuell können wir unseren Freunden nur sagen: "Haltet durch!".
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4 weeks ago

hamromaya Nepal e.V.

Nach einer kleinen Pause folgt nun der letzte Teil unserer Geschichte über unsere Schultaschen-Reise nach Jajarkot im Dezember 2019 😮❤️ Project Volunteer Nepal

TEIL 3 - Spezielle Menschen an unserer Seite ❤️

Der "Pferdemann"
"Pferdemänner" sind besondere Charaktere. Und wir sprechen hier aus Erfahrung von unserer Dolpa-Reise 2016 (im Kommentarfeld gibt es den Link zur Story). "Ein Pferd zu reiten, ist wie Fliegen ohne Flügel", sagen sie in Nepal. Und all die "Pferdemänner", die wir begegnet waren, fliegen tatsächlich - sie fliegen in ihrer eigenen Welt. Dieser Mann war keine Ausnahme.
Mit einer ordentlichen Portion jugendlichem Leichtsinn und großer Neugier begleitete unser "Pferdemann" uns in eine Dorfschule, die nicht mit Fahrzeugen zu erreichen war. Mit einer eindrucksvollen Leichtigkeit belud er seine Pferde mit den riesigen Säcken voller Schultaschen. Was uns immer wieder bis aufs äußerste erstaunt, ist die Kraft, die diese schmächtigen Männer in sich tragen - wahre Superhelden! Die großen Säcke gefüllt mit Schultaschen und Schulmaterialien waren sperrig und wogen mindestens 40-50KG. Aber das machte unserem "Pferdemann" nichts aus. Er warf sie fast schon beiläufig auf den Rücken seiner kleinen Pferde und schnürrte mit seinen Zähnen die Ladung mithilfe von Seilen fest - Unglaublich!
Unser "Pferdemann" führte uns über lange und schmale Hängebrücken, über enge Feldwege, durch verlassene Dörfer und nicht zu vergessen durch einen gruseligen Friedhof inmitten eines dunklen Waldes.
Als wir nach stundenlangem Marsch endlich an der Schule ankamen, wurden wir von etwa 300 Kindern sehnsüchtig erwartet😮❤️

Das Tomaten-Verkaufsmädchen
An unserem letzten Tag in Jajarkot wachten wir am Morgen im dichten Nebel und feuchter Umgebung auf. Es hatte die Nacht zuvor heftig geregnet. Während wir unten in der Küche saßen und uns an unsere heiße Tasse Tee klammerten, näherte sich uns eine Silhouette durch den dichten Nebel. Ein Mädchen aus der Dorfregion stand vor uns und trug einen Korb mit kleinen Tomaten.
Die Kinder in den Dörfern Nepals sind wesentlich schüchterner als in den Städten. Sie sprechen fast nur, wenn sie angesprochen werden. Aber dieses Mädchen lächelte nur, als wir sie nach ihrem Namen fragten. Sie antwortete nicht und schaute uns nur unsicher an. Das Mädchen war den ganzen Weg von ihrem Dorf hinunter gelaufen, um hier Tomaten zu verkaufen - fast zwei Stunden Fußweg! Als wir das Tomaten-Verkaufsmädchen fragten, ob sie eine Schultasche von uns tags zuvor bekommen hatte, nickte sie nur, lächelte und setzte ihren Weg im Dorf fort, um weiter ihre Tomaten zu verkaufen.
Es sind diese kleinen Momente, die uns so sehr erfreuen ❤️
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Seit einer Woche lebt unsere Manita nun schon in ihrer WG in Leipzig, wo sie ein privates Studienkolleg absolviert. Nach dessen Abschluss darf sie dann endlich an einer deutschen Universität studieren✌️

Die aktuelle Situation macht das Einleben in Deutschland natürlich leider nicht so einfach.... Aktuell sucht sie einen kleinen Nebenjob, um unabhängiger von unserem Verein zu sein. Wir drücken ihr die Daumen und freuen uns auf Eure Mithilfe, falls Ihr jemanden kennt 🙂

Die aktuellen Kosten für Manita möchten wir Euch natürlich gerne transparent aufzeigen:
Monatliche Einnahmen durch (8) Förderpaten: 209€

Monatliche Ausgaben:
- WG-Miete (Warm): 240€
- Krankenkasse (beantragt): ca. 40€
- Studienkolleg: 290€

Die Lebenserhaltungskosten und die Beträge, die die Einnahmen durch unsere Förderpaten übersteigen, werden aktuell von unserem Verein getragen. Demnächst aber auch mit der Unterstützung von Manita selbst.
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Der zweite Teil unserer aufregenden Schultaschen-Reise nach Jajarkot, tief im Westen Nepals ❤️😮 Project Volunteer Nepal (Engl. below)

TEIL 2 - Der tiefe Westen & Die Kinder 🤗🇳🇵

"Ich fühle mich wie ein Ausländer in meinem eigenen Land", staunte Vishal an unserem dritten Abend im Distrikt Jajarkot. Wir waren gerade auf einer engen Bergpassage und versuchten eine große Hochzeitskolonne zu überholen. Das alles nach einem anstregenden Projekttag und inmitten einer pechschwarzen Nacht. Einzig die Scheinwerfer unseres Wagens und die schwach leuchtende Laterne der Hochzeitskolonne schenkten dem Weg ein wenig Licht. Die Gesänge und das rhythmischen Drommeln der langsam marschierenden Hochzeitsgäste ließen den in weiter Tiefe rauschenden Fluss verstummen.

Es ist tatsächlich so. Der tiefe Westen Nepals unterscheidet sich wesentlich von dem, was wir in Kathmandu gewohnt sind. Natürlich ist Kathmandu nicht repräsentativ für Nepal. Hier in Jajarkot, weit weg von den bekannten Klängen der Hauptstadt, hört sich die nepalesische Sprache so exotisch und altertümlich an, dass wir sogar manchmal Schwierigkeiten haben, Gesprächen zu folgen. Es ist als würden wir eine längst vergangene Zeit besuchen.

An jenem dritten Projekttag hatten wir Dasera im Distrikt Jajarkot besucht. Dasera ist ein kleines Dorf, das etwa 2 Stunden Fahrt auf holpriger Piste von unserer "Basis" in Thalaha, lag. Leider hatten wir auf dem Weg zum Dorf eine Panne - und natürlich regnete es in Strömen. Der Verzweiflung nahe, kam uns unverhofft ein Retter, den wir nicht erwartet hätten können. Der Bürgermeister von Dasera traf uns zufällig an und leihte uns sein PRIVATES Auto!! Wir sind ihm bis heute unglaublich dankbar - das macht Nepal so besonders!

Die Straße hinauf nach Dasera war unvorstellbar schlimm! Eigentlich zweifeln wir bis heute, wie man den Streckenabschnitt als Straße benennen konnte. Wir litten etwas um das Auto des Bürgermeisters... Nach unzähligen scharfen Serpentinen und einigen beängstigenden Rutschern auf matschigen Boden (ein Jeep hätte es einfacher gehabt), erreichten wir irgendwie verspätet unser Ziel.

Über 200 Schulkinder und deren Eltern erwarteten uns im strömenden Regen und bei dichtem Nebel. Es war ein Anblick, den wir lange nicht vergessen werden und der zeigt, wie geduldig alle Kinder mit ihren Eltern ausgeharrt hatten, nur um eine Schultasche zu bekommen.

[Fortsetzung folgt...]
Bleibt gespannt 🙂
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Aufgrund der landesweiten Ausgangssperre in Nepal, sind all unsere Projekte zum Stillstand gekommen 😞
Wir nehmen uns daher einen Moment für einen Rückblick auf unser letztes Schultaschen-Projekt im Dezember 2019 - Aufbruch nach Jajarkot ❤️😮 Project Volunteer Nepal (Engl. below)

TEIL 1 - Die Abgeschiedenheit und die Lage

Jajarkot ist eines der abgeschiedensten Distrikte in der westlichen Bergregion Nepals. Die Fahrt entlang endloser Serpentinen auf einem offiziellen "Highway" von Chinchu (Surkhet) nach Thalaha (Jajarkot) fühlte sich eigentlich wie jede andere Fahrt im ländlichen Nepal an. Die völlig zerstörten "Straßen", die unaufhörlich bearbeitet werden, könnten einen an ein Kriegsgebiet erinnern. Glücklicherweise lenkte uns aber der wunderschöne, grün-blaue Bheri-Fluss, der unter uns unbarmherzig tost, von der gefährlichen Straße ab. In regelmäßigen Abständen erschienen kleine Marktstände, die Tee, Dal-Bhat, Fische und Früchte anboten - es hätte auch jeder andere beliebige in den Bergen Nepals sein können.

Als wir in Thalaha Bazaar endlich ankamen, waren wir so erleichtert, dass es unser LKW (!!!), beladen mit 2.100 Schultaschen, 6.300 Heften und einer Unmenge an weiteren Schulmaterialien, zum Zielort geschafft hatte. Uns stellte sich ungleich die Frage, wie ein vollbeladener LKW es überhaupt hierher geschafft hatte und wie zum Teufel er diese engen Serpentinen nehmen konnte??? Nepalesische Fahrer verdienen viel mehr Lob als sie bekommen!

Als wir begannen den LKW zu entladen, dämmerte es bereits. Die ersten Kinder kamen von ihrem mühsamen Schulweg heim und begrüßten uns mit einem kreischenden "Jhola! Jhola!!" ("Taschen! Taschen!!").

Bevor wir die Geschichte fortsetzen, lasst uns erst einmal das Dorf Thalaha in Bezug setzen. Thalaha im Distrikt Jajarkot ist wie die meisten anderen Dörfer in Nepal - außer, dass es keine Elektrizität, kein Telefonverbindung und dementsprechend auch kein Internet gab! Dieser Ort war für die nächsten 5-Tage unsere Basis für das Projekt in Jajarkot gewesen. Orte wie Thalaha zu besuchen, fühlt sich für uns wie eine Reise in die Vergangenheit an.

[Fortsetzung folgt...]
Bleibt gespannt 🙂
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2 months ago

hamromaya Nepal e.V.

Wir und unser Projektpartner Project Volunteer Nepal wünschen unseren Freunden in Nepal ein frohes neues Jahr 2077 ❤️🎊🎉🇳🇵
Wir freuen uns auf eine weiterhin erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Bleibt gesund & bis bald ❤️
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3 months ago

hamromaya Nepal e.V.

Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte. Ein Video sagt mehr als Tausend Bilder ✌️😁

In diesem Video geben wir Euch einen Einblick über unsere Arbeit in der Behindertenschule Nirmal Bal Bikash Vidhyalaya in Kathmandu. 😍
Gemeinsam mit unserem nepalesischen Partner Project Volunteer Nepal betreuen wir die staatliche Behindertenschule bereits seit 2013. Es ist schön zu sehen, wie die Menschen, die uns über die Jahre ans Herz gewachsen sind, so glücklich in der Schule sind ❤️

Vielen Dank für Eure Unterstützung und Euer Vertrauen in unsere Arbeit!! Und ganz viel Spaß beim Anschauen 🙂

PS: Teilen nicht vergessen 😉
PPS: Ein ganz großes Dankeschön an unser Mitglied Amisha für das Erstellen des Videos 👍👍👍
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