Aktuelles bei hamromaya Nepal e.V.

Immer auf dem neuesten Stand sein zu können, ist nicht nur wichtig, sondern absolut notwendig, um eine Vertrauensbasis zu schaffen. Davon lebt unser Verein. Wir schreiben Transparenz groß und möchten unsere Arbeit für jeden zugänglich machen. Für diejenigen, die uns noch nicht auf Facebook folgen, haben wir nun hier auf unserer Webseite aktuelles über unsere Vereins- und Projektarbeit bereitgestellt.

Es handelt sich hierbei um eine Replikation unserer Neuigkeiten bei Facebook. Solltet ihr den unteren Feed nicht sehen können, so verwendet ihr in eurem Browser womöglich einen Werbe-Blocker. In diesem Fall leiten wir euch gerne direkt auf unsere Facebook-Seite weiter, die ihr natürlich auch ohne Facebook-Account ansehen könnt.

Aktuelles auf unserer Facebook-Seite

Es gibt viele Menschen, die unser Schultaschen-Projekt in den entlegenen Regionen Nepals heftig kritisieren, weil:
1. Kein nachhaltiges Projekt,🙄
2. schon genug Müll auf dem Himalaya liegt und mehr Müll dort entsteht, wenn die Schulsachen weggeworfen werden,😂
3. Die Schultaschen nicht aus natürlichen Materialien sind,😩
4. Schultaschen nicht garantieren, dass Kinder auch zur Schule geschickt werden,🤷‍♀️🤷‍♂️
5. Anstatt den Schulkindern den langen Schulweg mit den Taschen zu erleichtern, es besser ist mehr Schulen zu bauen.🤦‍♂️🤦‍♀️

#firstworldproblems 😒

Es ist wirklich überaus simpel. Wir verteilen Schultaschen, weil die meisten Kinder in den Regionen, die wir aufsuchen, keine haben. Nicht mehr, nicht weniger. Teilweise laufen sie mehrere Stunden mit Schulbüchern unterm Arm oder in Tüten. Eine Schultasche erleichtert somit ihren Schulweg.
Für viele Kinder ist es die erste eigene Tasche überhaupt, sodass sie diese auch jahrelang nutzen - im Gegensatz zu unserer Wegwerfgesellschaft...
Wir hören immer wieder von Freunden, die z.B. aus Dolpa stammen, das die Schulkinder noch immer unsere Tasche nutzen, die wir im September 2017 verteilt hatten. Unser Projektpartner Project Volunteer Nepal stolperte kürzlich ganz zufällig auf einer privaten Reise nach Tatopani über einen Jungen mit unserer Schultasche, die wir 2018 verteilten. ❤☺
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Mit einem Jahr Pandemie-Verzögerung sind wir unglaublich glücklich, dass wir endlich den 30-tägigen Workshop in der Behindertenschule beginnen dürfen.🥳🥳🥳
Dieser Workshop richtet sich an die älteren Schüler/innen und ihren Eltern, und bringt ihnen bei, wie sie traditionelle nepalesische Schuhe herstellen. Mit dieser Inititative möchten wir gemeinsam mit Nirmal Bal Bikash Vidhyalaya und Project Volunteer Nepal dazu beitragen, dass die Schüler/innen und deren Familien finanziell unabhängiger werden. 💪

Wir sind schon sehr gespannt auf die Ergebnisse und können uns auch vorstellen, in der nahen Zukunft weitere Workshops zu organisieren.✌️

Die Schuhe werden voraussichtlich auch über den mein-Nepal.de - Alles rund um Nepal Onlineshop von unserem Vorsitz Khai-Thai angeboten 🙂
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Genau heute vor einem Jahr kam unsere Manita in Deutschland an ☺️ Wir können es kaum glauben, dass sie mittlerweile schon ein Jahr hier ist 😲 Mittlerweile lebt Manita in Leipzig und steckt in den Abschlussklausuren eines privaten Studienkollegs.

Wir sind unglaublich stolz auf Manita, die sich unter erschwerten Covid-Bedingungen recht gut in Deutschland eingelebt hat. Manita und wir bedanken uns bei allen Paten, die ihr die Möglichkeit geben in Deutschland zu studieren, sowie auch bei allen anderen Menschen, die Manita in anderer Weise tatkräftig unterstützen und ihr zur Seite stehen ❤☺️
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Wusstet Ihr eigentlich, dass das bei Spender/innen so vertrauenswürdige DZI-Spendensiegel (das wichtigste und bekannteste "Gütesiegel" in DE) ausdrücklich den Hilfsorganisationen erlaubt, bis zu 30% der Spendeneinnahmen für Werbeausgaben zu verwenden?😲😲😲

Würden wir das Spendensiegel haben wollen, so dürften wir letztes Jahr problemlos von Euren Spenden 13.554€ für "Werbung" ausgeben. Ratet mal, wie hoch unsere Werbeausgaben im Jahr 2020 waren, um uns die Rekordspendensumme von 44.321€ in 2020 zu ermöglichen? Richtig, NULL EURO :)❤✌️
Mehr dazu bald in unserem Jahresbericht 🙂

Im Wortlaut der DZI-Spendensiegel-Leitlinien 2019 heißt es unter Punkt 4b.(2): "Die Ausgaben für Werbung und allgemeine Öffentlichkeitsarbeit (Werbeausgaben) betragen im Durchschnitt der prozentualen Anteile der vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre höchstens 30 Prozent der jährlichen Sammlungseinnahmen."
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Braucht Ihr noch einen Kalender? Khai-Thai und mein-Nepal.de - Alles rund um Nepal haben noch ein paar wenige übrig 😉
Meldet Euch gerne bei Interesse 🙂
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Aufgrund der Covid-19 Krise ist der Tourismus in Nepal zum Erliegen gekommen. Da die meisten Guides und Träger, die für Reiseagenturen (auch die großen internationalen) tätig sind, zumeist NICHT angestellt, sondern nur selbstständige Auftragnehmer sind, haben sie seit Monaten keine Arbeit mehr. Gemeinsam mit Project Volunteer Nepal konnten wir nun 150 Familien in Existenznot mit einer Monatsration an Lebensmitteln helfen. Vielen Dank für Eure Unterstützung! ❤🙏☺

Wie haben denn Familien ohne unsere Hilfe die letzten Monate überstanden, fragen sich bestimmt viele von euch. Schließlich haben sie ja schon seit Monaten keine Einnahmen mehr.
Viele Familien haben ihr Erspartes genutzt, um über die Runden zu kommen. In der Regel war das Ersparte allerdings für die Bildung ihrer Kinder vorgesehen, da die Bildungskosten in Nepal (durch ein privatwirtschaftliches Bildungssystem) unverhältnismäßig hoch sind. Wenn kein Geld da ist, nehmen die Familien oftmals Privatkredite, die mit horrenden Zinsen verbunden sind. Diese langfristigen Zinsen werden in der nahen Zukunft viele Kreditnehmer stark unter Druck setzen, sodass sie einen weiteren unvorteilhaften Privatkredit aufnehmen müssen - ein Kreislauf, der für Familien aus dem Niedriglohnsektor kaum zu durchbrechen ist.

Der Tourismus ist ein Niedriglohnsektor? Ja und Nein. Ist man ganz unten in der Hierarchie (Träger, Guide), so ist der Verdienst im Vergleich zu dem, was der Reisende an die Reiseagentur zahlt, äußerst gering. Beispielsweise kostet eine 10-14 tägige, organisierte Nepal Tour (ohne Trekking) üblicherweise bei internationalen Reiseagenturen ca. 1.500€ pro Person (OHNE Flug). Ein einfacher "Kultur-Guide" verdient in der Regel etwa 35€ pro Tag (unabhängig wie groß die Reisegruppe ist). Bei einer üblichen Gruppe von 10 Personen nimmt die Reiseagentur in diesem Beispiel also insgesamt 15.000€ ein und zahlt dem Guide für 10 Tage 350€ - nicht einmal 2,5% der Gesamteinnahmen, obwohl der Guide den Großteil der Arbeit trägt, für die Reisegruppe komplett verantwortlich ist, und dafür sorgt, dass die Zufriedenheit hoch ist, damit die Reisenden nach ihrer Reise die Reiseagentur weiterempfehlen werden.
[Mehr dazu hier: blog.mein-nepal.de/2019/08/14/nepal-rundreise-gruppenreise/]

Nichtsdestotrotz verdient ein Guide natürlich mehr als ein Wanderarbeiter oder Tagelöhner. Die Ausführung sollte nur aufzeigen, dass jemand der im Tourismussektor arbeitet, nicht direkt wohlhabend ist!
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Project Volunteer Nepal hat alle Vorbereitungen für den morgigen großen Projekttag abgeschlossen - wir drücken die Daumen und sind begeistert, dass wir 150(!!!) Familien in Pokhara mit unserem ersten Projekt in 2021 unterstützen können. 🙏❤️ ...

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